Die Schweiz hat ein reiches und vielfältiges Kulturgut und bewahrt unter anderem noch eine relativ ausgeprägte Gesangstradition. Es gibt in der Schweiz recht viele alte und traditionsreiche Chöre, aber auch eine Anzahl erfolgreicher jüngerer Chöre.

Zu den noch jungen Chören gehört der Chor Rose des Vents, der 1976 von dem Komponisten und Chorleiter Yves Piller gegründet wurde. Der junge Chor war anfangs auf eine Gruppe von Freunden beschränkt, zog aber bald Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten französischsprachigen Bereich des Kantons Freiburg an, manchmal sogar aus anderen Kantonen. Das Vokalensemble hat seinen Sitz in der Region Romont.

Im Jahr 2008 legte Yves Piller nach mehr als 30 Jahren an der Spitze des Rose des Vents sein Amt als Dirigent nieder, und der Chor durchlebte eine dreijährige Übergangszeit mit mehreren Interimsauftritten. Anfang 2011 wurde die Leitung des Rose des Vents dann von Jean-Louis Raemy übernommen, der insgesamt 37 Jahre Erfahrung in der Chorleitung mit sich brachte. Raemy leitet neben dem Rose des Vents auch den Brillazer Kinderchor “Die Sonnenblumen”.

Wie der Name schon sagt, hat es sich der Chor zum Ziel gemacht, Musik aus allen Windrichtungen in ihr Repertoire einzubeziehen. Sie singen alte und neue Lieder aus aller Welt, von Renaissance-Polyphonien bis hin zu zeitgenössischen Stücken, sowie auch einige wichtige Werke mit Orchester, wie die Messe von J. Benn (1986) oder das Requiem von Campra (1996). Der Chor mischt seinen Gesang gerne mit anderen Künsten, wie Theater (Pra Diablat) oder Gastronomie (l’Arche du Vent).

Während seiner 40-jährigen Reise im Land der Musik hat der Rose des Vents viele verschiedene Stile und Künste vermischt und hat an vielen Konzerten, Festivals und Chorwettbewerben in der Schweiz und im Ausland teilgenommen.

Der Rose des Vents sucht momentan nach Tenören zur Verstärkung. Die Proben finden jeden Montagabend von 20 Uhr bis 22 Uhr in St. Charles in Romont statt.