Singen macht glücklich

Was früher nur als ein Hobby unter vielen anderen galt, ist heute zu einer Art Medizin geworden. Das Singen. In Österreich, der Schweiz und in Deutschland ist zu diesem Thema während der letzten 10 Jahre sehr viel geforscht und untersucht worden. Die Ergebnisse sind so beeindruckend das alle Studien zum gleichen Ergebnis kommen, das Singen macht glücklich und gesund.

Die Forschungsarbeit hat sich also gelohnt. In immer mehr Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Reha-Zentren ist das gemeinsame Singen ein Teil des Heilungsprozesses der Patienten geworden. Es steht dort auf der gleichen Stufe mit vielen anderen etablierten Heilungsmethoden.

Nur etwas für Kranke?

Nein. Das Singen ist auch für gesunde Menschen sehr sinnvoll. Wer es regelmäßig praktiziert, wird im Laufe der Zeit sehr schnell feststellen, wie sein allgemeines Stimmungsbarometer nach oben steigt. Wer singt, fühlt sich vitaler, lustvoller und energetischer als zuvor. Durch das Singen werden unzählige Glückshormone freigesetzt und diese haben einen erheblichen Anteil am allgemeinen Gesundheitszustand der Menschen.

Ich kann aber nicht singen!

Einer der führenden Schweizer Chorleiter hatte zu diesem Argument während eines Interviews lapidar geantwortet: “Wer sprechen kann, der kann auch singen!“ Es mag vielleicht nicht jede Tonlage zu jedem Sänger passen, aber wer einmal seine Tonlage gefunden hat und weiß in welchem Stimmbereich er zu Hause ist, der kann auch aus voller Brust laut mitsingen. In den Studien wurde ebenfalls festgestellt, das dadurch auch das Selbstbewusstsein erheblich gesteigert werden kann. Denn wer regelmäßig mit anderen und vor anderen singt, der ist sich seiner selbst viel stärker bewusst.

Wo kann ich singen?

Hier entscheidet auch der persönliche musikalische Geschmack darüber, welcher Chor nun der Richtige für sie bzw. ihn ist. Chöre gibt es reichlich und wer sich dennoch immer noch nicht trauen will, der kann auch bei einem der vielen Musik– und Gesangstrainer ein paar Stunden nehmen. Dort kann die Stimme vorbereitet und genügend Selbstbewusstsein getankt werden. Danach sollte es kein zurück mehr geben.

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